Wie wir wurden, was wir sind

Die ehemaligen Räumlichkeiten am Dom

Der Eine-Welt-Laden am Dom wurde im März 1993 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einen Verkauf von Fair-Trade Produkten durch Mitglieder der Domgemeinde zu besonderen Anlässen. Angeregt durch einen Aufenthalt einer zukünftigen Ladenmitarbeiterin in El-Salvador im Rahmen eines Inkota-Workcamps entstand die Idee zur Gründung eines Weltladens.

Von der Domgemeinde wurde unser Anliegen begrüßt und uns ein Raum auf dem Burghof als Ladenlokal zur Verfügung gestellt. Die Gruppe wuchs innerhalb kurzer Zeit auf 10-12 MitarbeiterInnen an. Neben der Ladenöffnung von zunächst nur 3x pro Woche waren unterschiedliche entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen Schwerpunkt unseres ehrenamtlichen Engagements. So wurden neben Veranstaltungen in Schulen und Kirchengemeinden Ausstellungen, Gottesdienste und eine Plakataktion zum Thema „Fairer Handel“ organisiert.

Aufgrund von Reisen von zwei LadenmitarbeiterInnen nach El Salvador und einer kontinuierlichen Projektunterstützung dort, hatten wir seit 1995 fast jährlich Gäste aus Mittelamerika zu Besuch. Mit ihnen führten wir öffentliche Veranstaltungen durch, informierten sie über die Arbeit der Weltläden in Deutschland und luden sie in unsere Familien ein.

Unsere neuen Ladenräume

Ein Höhepunkt war das 10-jährige Bestehen des Weltladens, das wir mit lateinamerikanischer Live-Musik, einem internationalen Büffet und Tanz zusammen mit vielen Sympathisanten, ehemaligen MitarbeiterInnen und Freunden feierten.

Für den in Zusammenarbeit mit der Mosterei Ketzür entwickelten Apfel-Mango-Saft erhielten wir im Jahr 2010 den Umweltpreis der Stadt Brandenburg und seit einigen Jahren vertreiben wir dank zahlreicher Spenden die fair gehandelte Stadtschokolade mit Motiven aus Brandenburg.

Seit 2014 befindet sich der Weltladen im Wichernhaus in der Hauptstraße 66. Dort zog er 2016 innerhalb der Räumlichkeiten noch einmal um, doch ist er mittlerweile in dem hellen neuen Standort gut angekommen.

Betritt man den Laden durch den langen Gang von der Hauptstraße aus, kann man die großen Wandbilder der Kontinente bewundern.

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